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Rückfallprävention und Familienrekonstruktion – familiäre Beziehungsmuster erkennen und emotionale Stabilität fördern URL:
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Rückfallprävention und Familienrekonstruktion – familiäre Beziehungsmuster erkennen und emotionale Stabilität fördern

Biografisch-systemisches Verstehen in der Suchthilfe

Fortbildung

Inhalt

Rückfälle bei Abhängigkeitserkrankungen stehen häufig im Zusammenhang mit biografischen Beziehungserfahrungen und transgenerationalen Dynamiken. Die Fortbildung vermittelt einen biografisch-systemischen Zugang zur Rückfallprävention mit Fokus auf die Methode der systemischen Familienrekonstruktion. Mithilfe von Genogrammarbeit und Familienskulpturen wird nachvollziehbar, wie frühe Beziehungserfahrungen aktuelle emotionale Zustände beeinflussen können. Neben der theoretischen Einführung stehen Demonstration, Reflexion und praxisorientierte Elemente im Gruppensetting im Mittelpunkt. Die Fortbildung versteht sich als vertiefendes Ergänzungsangebot mit Fokus auf emotionale Prozesse und Rückfallprävention.

Konkrete Fortbildungsinhalte:
• Sucht als Beziehungsgeschehen im Kontext familiärer Systeme
• transgenerationale Dynamiken sowie Bindungs- und Loyalitätsmuster
• Bedeutung familiärer Beziehungserfahrungen für emotionale Spannungszustände und Rückfallrisiken
• Einführung in die systemische Familienrekonstruktion
• Genogrammarbeit als Zugang zur biografischen Familiengeschichte
• Familienskulpturen und szenische Darstellungen von Beziehungsmustern
• Zusammenhang zwischen emotionaler Dynamik, Selbstregulation und Suchtverhalten
• Übertragung auf die Praxis: Anwendung in Beratung und Therapie

Nutzen

Die Teilnehmenden:
• entwickeln ein vertieftes Verständnis für familiäre Bindungs-, Loyalitäts- und Rollenmuster
• verstehen Rückfallprozesse im Zusammenhang mit biografischen Beziehungserfahrungen
• lernen die Grundlagen der systemischen Familienrekonstruktion kennen
• erkennen den Einfluss familiärer Muster auf Rückfallprozesse und emotionale Stabilität
• entwickeln Ansätze zur Integration biografisch-systemischer Perspektiven in ihre Praxis

Zeitrahmen / Programm

Erster Tag: 10:00 – 17:00 Uhr
Zweiter Tag: 09:00 – 16:00 Uhr

Methoden

Fachlicher Input und Impulsreferate; Demonstration systemischer Aufstellungsarbeit; Genogramm- und Kleingruppenarbeit; Reflexion und Austausch im Plenum.

Referentin / Referent

Diplom-Sozialpädagoge (FH) und systemischer Familientherapeut. Zuletzt langjährige Tätigkeit als Bezugs-, Gruppen-, Einzel- und Familientherapeut in der stationären Suchtbehandlung der MEDIAN Kliniken Daun-Altburg (1992 – 2022). Seit 1994 Durchführung von Familienrekonstruktionsgruppen mit suchtkranken Patient:innen. Insgesamt Leitung von rund 100 Familienrekonstruktionswochen mit etwa 1200 Teilnehmenden. Dozententätigkeit u. a. im Masterstudiengang der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (2004 – 2005).

Anbieter
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho

Referentin / Referent

Foto
Ralf Keusen

Auskunft zu Inhalten

Foto
Linda Weweler
E-Mail: linda.weweler@lwl.org
Telefon: 0251 591-6383

Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Foto
Koffi Nomenyo
E-Mail: koffi.nomenyo@lwl.org
Telefon: 02515916971
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Anmeldung & Buchung
Details

Veranstaltungsnr.
27-0701-800-0057-0001

Datum
02.09.2027 - 03.09.2027

Anmeldeschluss
05.08.2027

Ort
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho
Tel.: 05733 923-0
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenkreis
Fachkräfte der Suchthilfe, psychosozialer Beratung sowie angrenzender Arbeitsfelder.

Teilnehmendenzahl
16

Kosten
303,00 € Teilnahmeentgelt
122,00 € Übernachtung EZ mit Vollverpflegung
inkl. gesetzl. Umsatzsteuer


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