Inhalt
(Link zur Anmeldung siehe weiter unten!)
Die Kinder- und Jugendhilfe und speziell die einzelfallorientierten Hilfen zur Erziehung und Teilhabe sind ein dynamisches Arbeitsfeld. Neue gesetzliche Regelungen und gesellschaftliche Veränderungen erfordern immer wieder Anpassungen. Mancherorts werden innovative Ansätze entwickelt, von denen andere profitieren können. Erkenntnisse aus der Forschung können darin unterstützen, die eigene Arbeit weiter zu entwickeln.
Die praxisorientierte Veranstaltungsreihe „Wissen kompakt“ zielt darauf, vor dem Hintergrund des SGB VIII Fach- und Leitungskräfte in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen.
In dieser Veranstaltung werden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem HZE-Bericht aus dem Jahr 2025. vorgestellt.
Frau Tabel wird das Thema "Prekäre Lebenslagen von Familien in den Hilfen zur Erziehung" einbringen: Die familiären Lebensbedingungen haben einen Einfluss auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Vor diesem Hintergrund werden unterschiedliche Merkmale zur Situation der Herkunftsfamilie in den Hilfen zur Erziehung im Rahmen des HzE-Berichtswesens NRW regelmäßig in den Blick genommen. Der HzE-Bericht 2025 greift das Thema vertiefend auf. Unter der besonderen Perspektive der sozioökonomischen Lebenslagen (Transferleistungsbezug) werden dabei auch längerfristige Entwicklungen analysiert. Zwar sind Familien, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, nach wie vor überproportional in den Hilfen zur Erziehung vertreten, dennoch lässt sich seit längerer Zeit ein rückläufiger Trend beobachten.
Herr Froncek greift in der Veranstaltung das Thema: "Eingliederungshilfen nach SGB IX im Spiegel regionalspezifischer Unterschiede" auf: Vor dem Hintergrund einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe lohnt sich der statistische Blick auf die Minderjährigen Empfänger:innen von Eingliederungshilfen nach dem SGB IX. Dazu werden erstmals Zahlen zu Leistungen und Inanspruchnahmen auf Jugendamtsbezirksebene in NRW dargestellt. Es zeigen sich sowohl eine große Heterogenität zwischen den Jugendamtsbezirken wie auch systematische Unterschiede zwischen den überregionalen Trägern, den Landschaftsverbänden. Ein Schwerpunkt aber scheint in der Förderung von Kindern im vorschulischen Alter zu liegen.
Anmeldung
Es ist eine einmalige Anmeldung notwendig. Mit der einmaligen Anmeldung erhalten Sie stets den Zoom-Link für alle folgenden Veranstaltungen. Die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen ist unabhängig voneinander möglich.
Link zur Anmeldung:
https://www.lwl-bildung.de/details?seminar=51860
Nutzen
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht die Vermittlung von Wissen, die Vorstellung von Empfehlungen sowie Projektergebnissen speziell zur Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit in den Sozialen Diensten der Jugendämter sowie bei den freien Trägern der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe.
Zeitrahmen / Programm
Jede Veranstaltung beginnt mit einem ca. 45 minütigen fachlichen Input zum Thema. Anschließend ist in der Regel ein 30-45minütiger Erfahrungsaustausch im Plenum geplant, an dem Sie teilnehmen können.
20.02.2026 online per Zoom von 09:00 - 10:30 Uhr
08:50 Uhr Einloggen per Zoom
09:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
10:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Methoden
Vortrag
Austausch im Plenum
Anbieter
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Referentin / Referent
Dr. Benjamin Froncek
Forschungsverbund TU Dortmund/DJI, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
Agathe Tabel
Forschungsverbund TU Dortmund/DJI, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
Auskunft zu Anmeldung und Organisation