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Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen URL:
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Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen

Verständnis und Handlungsstrategien in der Jugendhilfe entwickeln

Fortbildung

Inhalt

Selbstverletzendes Verhalten, Suizid und Tod sind oft tabuisiert. Gleichzeitig ist Suizid die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Wie kann ein offener und professioneller Umgang gelingen? Welche Anzeichen, Auslöser und Hintergründe weisen auf suizidale Krisen hin – und wie lässt sich präventiv handeln?

In dieser zweitägigen Fortbildung erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Suizidprävention. Neben fachlichen Grundlagen werden Handlungsstrategien und Interventionsschritte vorgestellt, die in der Jugendhilfe unterstützen. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen aus der Praxis und Fallbeispiele der Teilnehmenden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der persönlichen Reflexion: Eigene Haltungen und Ressourcen werden gestärkt, um sicher und empathisch zu handeln.

Nutzen

- Einführung in Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten
- Eigene Haltung und Reflexion
- Theorien der Suizidprävention
- Ursachen, Auslöser, Risikofaktoren
- Anzeichen und Signale erkennen
- Handlungsstrategien und Interventionen
- Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch
- Rechtliche Rahmenbedingungen

Zeitrahmen / Programm

1. Tag von 10.00h - ca. 18.00h
2. Tag von 09.00h bis ca. 16.00h

Programm (wird auch in der Ankündigung veröffentlicht):

1. Tag von 10.00h - ca. 18.00h
2. Tag von 09.00h bis ca. 16.00h

Tag 1:
- Begrüßung, Kennenlernen, Erwartungen der Teilnehmenden
- Einführung ins Thema mit Selbsterfahrungsanteilen (eigene Haltung, Grenzen, persönliche Bezüge)
- Gedanken zu Tod, Suizid und selbstverletzendem Verhalten – persönliche Auseinandersetzung
- Was ist selbstverletzendes Verhalten? Abgrenzung zu Suizidalität, Überblick Diagnosekriterien
- Grundlagen zu Krisentheorien, Formen und Phasen suizidaler Krisen
- Reflexion der eigenen Haltung im professionellen Kontext
- Rechtliche Rahmenbedingungen und theoretische Grundlagen der Suizidprävention (Ursachen, Auslöser, Risikofaktoren)
- Übung zum bewussten Abschluss des Seminartages

Tag 2
- Vertiefung: Theorien und Konzepte der Suizidprävention
- Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten in der Jugendhilfe
- Praxisbeispiele und Techniken, angepasst an unterschiedliche Arbeitskontexte
- Kleingruppenarbeit: Fallbesprechungen und Entwicklung von Handlungsstrategien
- Austausch zur Selbstwahrnehmung und Umgang mit emotionaler Belastung
- Bearbeitung konkreter Fälle aus dem Arbeitskontext der Teilnehmenden
- Abgleich von Handlungsleitfäden, offene Fragen und Abschlussrunde

Methoden

Fachliche Inputs und moderierte Diskussionen in der Großgruppe, vertiefende Kleingruppenarbeit, kollegiale Fallberatung, praxisnahe Übungen, Arbeit mit Fallbeispielen der Teilnehmenden, Kennenlernen bewährter Konzepte und Materialien, angeleitete Selbstreflexion

Anbieter
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho

Referentin / Referent

Foto
Eva Kaznelson
Psychologin M.Sc.

Auskunft zu Inhalten

Foto
Stefanie Schneider
E-Mail: st.schneider@lwl.org
Telefon: 05733 923-302

Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Foto
Sabine Yilmaz
E-Mail: sabine.yilmaz@lwl.org
Telefon: 05733 923-310
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Anmeldung & Buchung
Details

Veranstaltungsnr.
26-0603-206-0043-0001

Datum
01.12.2026 - 02.12.2026

Anmeldeschluss
10.11.2026

Ort
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho
Tel.: 05733 923-0
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenkreis
pädagogische Fachkräfte aus Wohngruppen, Jugendamt (ASD + PKD), ambulante Hilfen zur Erziehung, Beratungsstellen

Teilnehmendenzahl
16

Kosten
225,00 € Teilnahmeentgelt
60,00 € Verpflegung
147,99 € Übernachtung EZ mit Vollverpflegung
inkl. gesetzl. Umsatzsteuer


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