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Systemischer Kinderschutz

Chancen und Standards für hilfreiche Hilfen

Fortbildung

Inhalt

Die Arbeit mit Familien im Kontext von Kindeswohlgefährdungen ist immer herausfordernd und ein Arbeiten mit vielen Unsicherheiten und Risiken. Systemisches Arbeiten im Kinderschutz fordert die pädagogischen Fachkräfte noch mehr heraus und erscheint oft zeitintensiv. In diesem Seminar stellen wir uns den Herausforderungen und diskutieren systemische Haltungen und Ansätze kontrovers und konsequent mit dem Fokus auf Kindeswohlgefährdungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis. Wieso lohnt sich systemischer Kinderschutz? Wie weit geht eine
wertschätzende Haltung Elternteilen gegenüber, die ihre Kinder misshandeln? Wenn man das Prinzip „Jedes Verhalten hat einen guten Grund“ anwendet, verschleiert man dann nicht die Täterschaft der Eltern oder verharmlost man die Schädigung der Kinder? Wer gewinnt den Kampf von Ressourcenorientierung vs. Risiko-/Defizitorientierung? Wie kann man Transparenz und Partizipation bei Schutz- und Kontrollaufträgen umsetzen? Und will man das überhaupt?

Nutzen

•Standards für systemischen Kinderschutz
•Weiterentwickeln der eigenen Haltung im Kinderschutz durch die Auseinandersetzung mit systemischen Grundlagen
•Impulse zur Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Transparenz und Partizipation
•Möglichkeiten zur Qualitätssteigerung von individuellen Hilfsangeboten
•Ressourcenorientierung und systemisches Arbeiten im Zwangskontext
•Ausloten von Spannungsfeldern und Ambivalenzen
•Kollegialer Austausch und Beraten von eigenen Fallbeispielen

Zeitrahmen / Programm

Tag 1: 10:00 - ca. 18:00 Uhr
Tag 2: 09:00 - ca. 18:00 Uhr
Tag 3: 09:00 - ca. 16:30 Uhr

Programm:
Tag 1:
Begrüßung und Kennenlernen
• Hypothesenbildung im Kinderschutz
• Systemische Grundhaltung konsequent auf KWG anwenden
Ausloten folgender Spannungsfelder und Ambivalenzen:
• Wertschätzung und Prinzip des guten Grundes vs. Grauen vor den Taten, Verurteilung der Eltern als Täter:innen
• Ressourcenorientierung vs. Risiko-/Defizitorientierung: Gefährdungseinschätzungsbögen

Tag 2:
Fortsetzung: Ausloten folgender Spannungsfelder und Ambivalenzen:
• Ambivalenz zwischen Prognose möglicher Schädigungen und Resilienzfaktoren
• Transparenz vs. Schutz des Kindes durch Einbezug der Familie gefährden
• Systemisches Arbeiten im Zwangskontext als Chance nutzen
• Aktivierung und vertrauensvolle Zusammenarbeit vs. Kontrolle und Absicherung
• Wechselseitige Verantwortung, hilfreiche Hilfen und Beteiligung vs. Bevormundung, bewährte Abläufe, "Pseudo-Hilfeangebote" an der Lebenswirklichkeit der Familie vorbei
• Kontextorientierung und Komplexität vs. schnelles Handeln (keine Zeit für systemisches Arbeiten?)

Tag 3:
• Standards für systemischen Kinderschutz
• Methoden für systemisches Arbeiten
• Lernen aus Krisen, Fähigkeiten aus Fehlern entwickeln, unterstützendes Arbeitsklima im Team
• Lösungsorientierte Kollegiale Fallberatung

Methoden

Impulsvortrag, Plenumsdiskussion, Kleingruppenarbeit, kollegialer Austausch, kollegiale Beratung

Anbieter
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho

Referentin / Referent

Foto
Stefanie Schneider
Dipl.-Pädagogin

Auskunft zu Inhalten

Foto
Stefanie Schneider
E-Mail: st.schneider@lwl.org
Telefon: 05733 923-302

Auskunft zu Anmeldung und Organisation

Foto
Sabine Yilmaz
E-Mail: sabine.yilmaz@lwl.org
Telefon: 05733 923-310
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Anmeldung & Buchung
Details

Veranstaltungsnr.
26-0603-206-0035-0001

Datum
27.05.2026 - 29.05.2026

Anmeldeschluss
06.05.2026

Ort
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho
Tel.: 05733 923-0
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenkreis
Pädagogische Fachkräfte aus ambulanten Erziehungshilfen, dem ASD, der (teil-) stationären Jugendhilfe und Kinderschutzfachkräfte

Teilnehmendenzahl
15

Kosten
300,00 € Teilnahmeentgelt
90,00 € Verpflegung
262,00 € Übernachtung EZ mit Vollverpflegung
inkl. gesetzl. Umsatzsteuer


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